PrestaShop Ladezeit verbessern – so wird Ihr Shop schneller

Cómo mejorar velocidad Prestashop 1.6

Aktualisiert im Oktober 2026.

Um PrestaShop 8 und 9 schneller zu machen, setzen Sie an drei Stellen an: am Server, an der Konfiguration des Shops und am Gewicht der Bilder. Ein schneller Shop verkauft besser, und Google berücksichtigt die Seitenerfahrung als eines von mehreren Ranking-Signalen. Hier sind die Einstellungen, die am meisten bringen, in der Reihenfolge, in der Sie sie am besten umsetzen.

Shop komprimieren: PrestaShop Ladezeit verbessern

Der erste Schritt ist, die Komprimierung auf dem Server zu aktivieren. Bei einem Hosting mit cPanel geht das mit wenigen Klicks: Öffnen Sie unter dem Reiter Software die Option Website optimieren.

PrestaShop-Shop in cPanel komprimieren

Aktivieren Sie dort die Option Alle Inhalte komprimieren und speichern Sie die Einstellung. Nutzt Ihr Hosting kein cPanel, bitten Sie Ihren Anbieter, die Textkomprimierung (gzip oder Brotli) auf dem Server einzuschalten.

Nicht benötigte Module deinstallieren ...

Module, die Sie nicht nutzen, bremsen Ihren Shop aus. Deinstallieren Sie sie daher, statt sie nur zu deaktivieren. Viele werden zusammen mit PrestaShop oder dem Theme installiert und danach nie gebraucht.

Prüfen Sie auch Module, deren Funktion inzwischen ein anderer Dienst übernimmt. Eine Deinstallation ist nicht endgültig: Wenn Sie ein Modul später doch brauchen, installieren Sie es einfach neu. Bis dahin belegt es weder Speicherplatz noch Ressourcen in Ihrem Shop. Legen Sie vor dem Deinstallieren immer ein Backup an.

... oder das Modul „Bildkomprimierung“ für mehr Tempo installieren

Zu große Bilder sind eine der Hauptursachen für langsame PrestaShop-Shops, und sie verlustfrei zu komprimieren spart am meisten Daten. Ihre Kunden warten nicht: Wenn die Seite lange lädt, wechseln sie zur nächsten. Und Google wertet die Ladezeit als Teil der Seitenerfahrung, ein schneller Shop hat also einen Vorteil. Das PrestaShop-Modul zur Bildkomprimierung von Línea Gráfica verkleinert die Bilder Ihres Shops ohne sichtbaren Qualitätsverlust und ist sehr einfach zu bedienen: PrestaShop schneller machen mit einem Bildkomprimierungsmodul
  • Legen Sie den gewünschten Reduzierungsgrad für JPG und JPEG fest.
  • Wählen Sie den Reduzierungswert für PNG-Dateien.
  • Schließen Sie Bilder von der Komprimierung aus, zum Beispiel Ihr Logo.
  • Komprimieren Sie auch WebP und AVIF, die Bildformate, die PrestaShop ab Version 8.1 erzeugt.
Möchten Sie Ihre Bilder zusätzlich in WebP umwandeln, schärfer machen und noch kleiner halten, nutzen Sie den Bildoptimierer Premium mit WebP-Konverter. Bei einem großen Sortiment hilft das Modul zum Neugenerieren der Thumbnails: Es erstellt die Bilder in Etappen, ohne den Server zu überlasten. Der Premium-Optimierer und das Thumbnail-Modul sind außerdem im Performance-Paket enthalten, zusammen mit einem Modul, das unerwünschte Bots blockiert. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber, wie Sie die Bilder in Ihrem PrestaShop-Onlineshop optimieren.

Smarty-Cache in PrestaShop

Der Smarty-Cache sorgt dafür, dass PrestaShop die Templates nicht bei jedem Besuch neu kompilieren muss. Sie aktivieren ihn im Back Office unter Erweiterte Einstellungen > Leistung. Im ersten Block finden Sie die Cache-Optionen: Schalten Sie den Smarty-Cache ein und wählen Sie bei einem fertigen Shop, die Template-Dateien nicht neu zu kompilieren.

Solange Sie am Theme arbeiten oder es anpassen, wählen Sie stattdessen die Option, Templates bei Änderungen neu zu kompilieren. So sehen Sie Ihre Änderungen sofort.

Zusammenfassen, Komprimieren und Cachen (CCC)

Die CCC-Optionen fassen CSS- und JavaScript-Dateien zusammen und komprimieren sie, damit der Browser weniger herunterladen muss. Sie finden sie auf derselben Seite Leistung. Aktivieren Sie den intelligenten Cache für CSS und JavaScript und prüfen Sie anschließend, ob Ihr Shop weiterhin einwandfrei funktioniert. Je nach Programmierung Ihres Themes kann ein Modul Probleme machen, auch wenn das selten ist. Tritt ein Fehler auf, schalten Sie die Optionen nacheinander wieder ab, beginnend mit den JavaScript-Optionen, bis Sie die Ursache gefunden haben.

Brauchen Sie Subdomains für statische Inhalte?

In der Regel nicht: Medienserver (Subdomains für Bilder, Stylesheets und JavaScript) sollten Downloads parallelisieren, als noch HTTP/1.1 üblich war. Mit HTTP/2 oder HTTP/3, die heute die meisten Hosting-Anbieter unterstützen, bringt diese Technik meist wenig und kann sogar schaden. Liefert Ihr Server die Website bereits per HTTP/2 oder HTTP/3 aus, lassen Sie die Medienserver unkonfiguriert.

Wenn Sie sie trotzdem einsetzen wollen, legen Sie die Subdomains an und warten Sie einige Stunden, bevor Sie sie in Ihrem Shop eintragen: Sie brauchen ein eigenes SSL-Zertifikat. Aktivieren Sie sie vorher, laden Ihre CSS-, JavaScript- und Bilddateien nicht. Beachten Sie auch die Sitemap: Mit Medienservern zeigt sie die Bilder über die Subdomain an. Erzeugen Sie sie daher mit Ihrem Sitemap-Modul, bevor Sie die Medienserver aktivieren.

System-Cache aktivieren (Memcached oder eine Alternative)

Der System-Cache erspart der Datenbank wiederholte Abfragen. Sie aktivieren ihn am Ende der Seite Erweiterte Einstellungen > Leistung. Setzen Sie die Option Cache verwenden und wählen Sie das System, das Ihr Server anbietet, zum Beispiel Memcached. Wissen Sie nicht, was Ihr Hosting unterstützt, fragen Sie vorher bei Ihrem Anbieter nach.

Eine passende PHP-Version verwenden

Verwenden Sie immer die PHP-Version, die die offizielle Dokumentation für Ihre PrestaShop-Version empfiehlt: Sie ist schneller, sicherer und vermeidet Inkompatibilitäten. Fragen Sie bei dieser Gelegenheit Ihren Anbieter, ob OPcache auf dem Server aktiv ist.

Muss die .htaccess angepasst werden?

Das müssen Sie nicht von Hand erledigen: PrestaShop schreibt die Cache- und Komprimierungsregeln selbst in die .htaccess, sobald Sie die Apache-Optimierung in den CCC-Optionen aktivieren. Läuft Ihr Server mit Nginx, werden diese Regeln im Server selbst konfiguriert. Wenden Sie sich dazu an Ihren Hosting-Anbieter.

Komprimierung prüfen und Ergebnis messen

Ob alles wirkt, sehen Sie, wenn Sie Ihren Shop vor und nach den Änderungen mit PageSpeed Insights testen. Meldet das Tool, dass die Textkomprimierung fehlt, gehen Sie zum ersten Schritt zurück oder bitten Sie Ihr Hosting, sie auf dem Server zu aktivieren. Ändern Sie dafür keine Kerndateien von PrestaShop wie die index.php: Die Änderungen gehen beim nächsten Update verloren. Um die Entwicklung Ihrer Core Web Vitals zu verfolgen, nutzen Sie zusätzlich den entsprechenden Bericht in der Search Console.

SEO-Grundlagen für PrestaShop 8 und 9

Doch die Ladezeit ist nicht alles. Für die SEO-Grundlagen Ihres PrestaShop-Shops hat Línea Gráfica drei Module entwickelt, die Sie gebündelt im SEO-Paket für PrestaShop bekommen: mehrsprachige Multishop-Sitemaps, 301-, 302- und 303-Weiterleitungen sowie kanonische URLs mit hreflang gegen Duplicate Content. Sie sind mit PrestaShop 1.7.0 bis 9.1 kompatibel. Wenn wir das für Sie prüfen sollen, schreiben Sie uns über den PrestaShop-Support.
Miguel Pineda
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